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SSV Illerberg/Thal Abteilung Fussball
 
 

Historie

Folgende Zeilen und Bilder stammen aus der Chronik zum 25jährigen Vereinsjubiläum im Juni 1973!

Auf dem Höhenrücken zwischen dem Iller- und Rothtal liegt die knapp 2000 Einwohner zählende Wohngemeinde Illerberg. Die Kirche, erbaut im Jahre 1692/94 auf dem höchsten Punkte stehend (537 m.ü.M.) grüßt majestätisch ins Illertal und die auf der bekannten Bundesstraße 19 vorüberrollende Auto-Karawane, welche in den Ferienmonaten und an schönen Wochenenden kilometerlange Stauungen verursacht. Illerberg liegt 20km südlich von Ulm und 2km östlich von Vöhringen auf der Direktroute ins Allgäu. Ab 1976, nach Fertigstellung der zur Zeit im Bau befindlichen Bundesautobahn, ist unsere Gemeinde mit einer Auf- und Abfahrt zur BAB 24 an die Verkehrsdrehscheibe Süddeutschlands angeschlossen.

Am 22. Juli 1948 setzten sich sportbegeisterte Männer aus Illerberg/Thal im Gasthaus "Hobel" zusammen und hoben den SSV Illerberg aus der Taufe. Als Gründungsvorstand führte Wunibald Fischbach bis 1951 den Verein. Bereits 1951 spielte der SSV in der B-Klasse. Danach leitete 1 Jahr Johann Miller den SSV und wurde 1952 von Roman Bilmayer abgelöst. Von 1953 bis 1955 steuerte Johann Gutter das Vereinsschiff und bereits im ersten Jahr unter seiner Führung spielten wir um den Aufstieg in die A-Klasse; dieser wurde jedoch um einen Punkt verfehlt.

In der Saison 1953/54 errangen wir den stolzen Titel eines B-Klassen-Pokalsiegers durch einen Endspielsieg im Ulmer Stadion gegen FV Nersingen mit 5:1 Toren und schafften in diesem Jahre den Aufstieg zur A-Klasse. Nach einem kurzen Gastspiel in dieser Spielguppe stiegen wir wieder in die B-Klasse ab.

1955 bis 1962 führte unser Ehrenvorstand Johann Dilger den Verein. Bis 1959 spielte unsere Elf mit wechselnden Erfolgen in der B-Klasse; erwähnenswert ist, daß die Reserve-Mannschaft in dieser Zeit zweimal den Meistertitel erringen konnte. 1959 feierte der SSV wiederum den Aufstieg zur A-Klasse durch die Erringung der Meisterschaft. Meister wurde auch die Reserve-Mannschaft. Nach Abschluß des Spieljahres 1961/62 mußte dann die 1. Mannschaft trotz eines großen Endspurtes, wie es aus der Chronik hervorgeht, den bitteren Weg zurück in die B-Klasse gehen. 1962 übernahm Theo Sälzle die Vereinsführung, welche er bis 1969 inne hatte. Der Wiederaufstieg zur höheren Spielklasse wurde 1964/65 durch eine hervorragende Leistung durch Erringen der Meisterschaft in der B-Klasse Gruppe Iller. Meistens war der SSV Illerberg im vorderen Tabellendrittel zu finden.

(Ergänzung folgt bei Gelegenheit)

Gründungsmitglieder des Spiel- und Sportverein Illerberg am 22. Juli 1948:

Fischbach Wunibald, Schrapp Sebastian, Lieble Josef, Betz Martin, Mersch Xaver, Schrapp Jakob, Spegele Hans sen. Bilmayer Jakob, Bidell Lukas, Brugger Albert, Dopfer Xaver, Ehresmann Heinrich, Prestele Martin, Hermann Hugo, Hiebl Johann, Keller Eduard, Kroner Egelbert jun., Mersch Josef, Rampp Ottmar, Rothenbacher Philipp, Sälzle Theo, Zettl Hans.

Vorsitzende des SSV Illerberg/Thal 1948 e.V.
1948 - 1951 Fischbach Wunibald
1951 - 1952 Miller Johann
1952 - 1953 Bilmayer Roman
1953 - 1955 Gutter Johann
1955 - 1962 Dilger Johann
1962 - 1969 Sälzle Theo
1969 - 1973 Mazeth Willi
1973 - 1985 Höfer Karl
1985 - 1995 Schwarz Stephan
1995 - 1999 Daniek Peter
1999 - 2013 Günther Hubert
2013 bis heute - Miller Johann
 

Freundschaft SSV Illerberg/Thal - Klosterheide

1966 wurden über Landesgrenzen hinweg die ersten freundschaftlichen Bande mit den Landsleuten unseres verdienten Ehrenmitgliedes Herrn Franz Devos aus Klosterheide/Kessel bei Lier in Belgien geknüpft. Wir konnten unsere Freunde an Pfingsten 1966 in Illerberg begrüßen und bereits ein Jahr später erfolgte der Gegenbesuch. Diese schöne Sportkameradschaft wurde durch weitere gegenseitige Besuche vertieft und wir Illerberger freuen uns auf das Eintreffen unserer Gäste zum 25jährigen Jubiläum. Den Verein führt seit 1969 bis zum heutigen Tage Willi Mazeth. (Auszug aus der Jubiläumszeitung Juni 1973)



1. Mannschaft SSV Illerberg/Thal

von links nach rechts stehend: Trainer Horst Schein, Gerhard Stang, Hugo Weichhan, Martin Merk, Herbert Jung, Johann Frank, Alfons Miller, Georg Kohler
knieend: Lorenz Frank, Hubert Stegmann, Raimund Janitschek, Sebastian Abt, Erwin Jung, Walter Prestele.
weitere Stammspieler, zur Zeit bei der Bundeswehr: Thomas Grathwohl und Gerhard Rösler


Hier eine Mitgliederliste aus der Saison 1965/1966
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Hier ein Meldebogen aus der Saison 1965/1966
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